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Adidas Wartburg Classics

 

Am 08.10. lud die WAKO Thüringen zusammen mit der Kampfsportschule Berk erneut nach Bad Salzungen zu einem Turnier im Kickboxen ein. Dieses Mal zu den "Adidas Wartburg Classics", einem Serie-A-Turnier, zu dem Wettkämpfer aus ganz Deutschland anreisten, da es wichtige Punkte für die deutsche Rangliste zu holen gilt. Jeweils ein gesponsortes Paar Boxhandschuhe für alle Sieger der Fortgeschrittenen-Klassen war natürlich ein weiterer Anreiz. Für Ilmpower gingen wieder Erik Ott und Yevgeniy Yeryomin in jeweils der eigenen sowie einer Gewichtsklasse höher an den Start.

 

Nachdem Erik bei der Thüringer Meisterschaft bis zum späten Nachmittag warten musste, musste er dieses Mal gleich als erster antreten. Hochkonzentriert setzte er von Anfang an die Tipps seines Trainers Stefan um und machte konsequent Druck auf seinen Gegner, der dadurch größtenteils aus der Defensivposition und im Rückwärtsgehen kämpfte. Auch durch die sehr guten doppelten Kicks seines Gegners ließ Erik sich dieses Mal nicht beeindrucken und blockte die meisten ab. Unverständlicherweise zeigte der Monitor, dass die Punktrichter diese dennoch als Treffer werteten, was durch die Häufigkeit einen hohen Punktevorteil brachte und schlußendlich auch den Sieg.

 

Auch in seinem zweiten Kampf zeigte Erik sein sehr gutes boxerisches Können und spielte seine konditionellen Vorteile gekonnt aus indem er unermüdlich gezielte Box- und Trittkombinationen zeigte. Die dauerhaften Angriffe durch Erik brachten ihm wichtige Punkte, doch sein Gegner war trotzdem technisch sehr gut und konnte durch seine jahrelange Erfahrung auch aus der Defensive ebenfalls viele Treffer landen. Auch wenn der Sieg am Ende nicht an Erik ging, konnte man eine deutliche Steigerung der Leistung im Vergleich zu den ersten Wettkämpfen in diesem Jahr sehen.

Als zweiter Ilmpower-Kickboxer ging Yevgeniy an den Start. Seinen ersten Kampf gewann er souverän mit hervorragenden Kopftreffern sowohl mit sehr schnellen Fäusten in hoher Frequenz  als auch mit Kicks. Der Finalkampf verlief anschließend sehr ungewöhnlich für ihn. Man hatte das Gefühl, dass Yevgeniy "nicht richtig ankam". Er brachte mehrere unsaubere Techniken, für die er vom Kampfrichter entsprechend ermahnt wurde. Insbesondere für die häufigen Tritte unterhalb der Gürtellinie, welche nicht erlaubt sind, bekam er als Strafe sogar Punkte abgezogen. Yevgeniy sah teilweise selbst etwas ungläubig aus und konnte sich vermutlich auch nicht erklären, wieso die Techniken nicht gelangen. Sein Gegner steigerte im Laufe des Kampfes die Härte und wurde hierfür ebenfalls mehrfach ermahnt und bekam Punktabzug. In äußert spannenden letzten Sekunden entschied sein Gegner den Kampf leider für sich obwohl Yevgeniy fast zeitgleich mit dem Kampfende noch traf. Aber die Punkte wurden nicht mehr gegeben.

 

In seinem dritten Kampf konnte Yevgeniy wieder sein ganzes Können zeigen. Gleich zu Beginn des Kampfes eröffnete er einen Frontkick zum Gesicht des Gegner mit einer vorhergehenden Täuschung, so dass der Kick genau traf - technisch und taktisch perfekt. Leider war er dabei so schnell, dass keiner der Punktrichter den Treffer wertete. Auch die anschließenden energischen Angriffe von Yevgeniy schlugen sich kaum im Punktestand wieder, so dass Yevgeniys Betreuer ein Timeout und Überprüfung der technischen Anlage forderten. Die Punktrichter bestätigten jedoch den Punktestand.

 

Im weiteren Verlauf des Kampfes versuchte Yevgeniy das hohe Pensum an Kickbox-Kombinationen aufrecht zu erhalten. Sein Gegner - auch mit jahrelanger Erfahrung in unzähligen Wettkämpfen, entzog sich immer wieder geschickt den Angriffen indem er klammerte, sich wegdrehte oder die Kampffläche verließ und anschließend gut platzierte Konterangriffe startete. So blieb der Kampf bis zum Schluss extrem spannend. Obwohl Yevgeniys Betreuer ihn klar vorne liegend sahen, wurde sein Gegner am Ende zum Sieger erklärt, was sicher auch der unklaren Punktevergabe am Anfang des Kampfes geschuldet war. Trotz der Niederlage war dies eine erstklassige Leistung von Yevgeniy und ließ den Fehltritt im vorhergehenden Kampf schnell vergessen.

 

Yevgeniy konnte somit zweimal den zweiten Platz erkämpfen und Erik einen zweiten und einen dritten. Eine super Leistung der beiden!

Deutsche Meisterschaft

 

Nach dem guten Abschneiden von René Schabacker bei der Thüringer Meisterschaft wurde er von der WAKO Thüringen, d.h. dem Thüringer Landesverband des Bundesfachverbands für Kickboxen e. V., nominiert für Thüringen bei der Deutschen Meisterschaft in der Klasse der Veteranen +94kg anzutreten. Also ging das harte Wettkampftraining mit Stefan weiter und drei Wochen nach der Thüringer Meisterschaft ging es dann am 11.06. erneut zum Wettkampf, dieses Mal nach Bad Neustadt a.d. Saale in Bayern. Torsten lies es sich trotz vollem Terminplan nicht nehmen zusammen mit Stefan als Betreuer mitzufahren und so fühlte es sich fast wieder an wie vor über 15 Jahren als sie zusammen in Deutschland zu den verschiedensten Wettkämpfen umher reisten.

 

Nachdem am Wettkampftag die Kampflisten ausgehängt wurden stand fest, dass es bei den Veteranen im Schwergewicht gegen René nur ein anderer Kämpfer antritt - der Bayerische Meister. Als die beiden nach knapp 6h Wartezeit dann auf die Matten gerufen wurden, waren beide Trainer und die angereisten Trainingskameraden gespannt, ob sich die anstrengende Vorbereitung auszahlt. Nach anfänglichem Zögern auf beiden Seiten stellte sich schnell heraus, dass René nicht nur körperlich sondern auch technisch und konditionell überlegen war. Er konnte sowohl boxerisch als auch mit seinen Kicks viele Punkte sammeln, so dass sein Gegner trotz befürchtetem Heimvorteil am Ende nach Punkten weit hinten lag.

 

So ging nach vielen Jahren wieder ein "Deutscher Meister"-Titel im Kickboxen nach Ilmenau. Und mit den vielen engagierten Talenten bei Ilmpower wird dies garantiert nicht der letzte gewesen sein.

Offene Thüringer Meisterschaft

 

Am 22.05.2016 fand die Offene Thüringer Meisterschaft im Kickboxen in Bad Salzungen statt, an der neben den besten Amateuren der Disziplinen Pointfighting und Leichtkontakt aus Thüringen auch Kickboxer aus den angrenzenden Bundesländern teilnahmen. Neben Erik Ott und Paul Menzel, für die es erst die zweite Wettkampfteilnahme überhaupt war, starteten mit Yevgeniy Yeryomin und René Schabacker zwei "alte Hasen" für Ilmpower. Letzterer konnte Ende der Neunziger / Anfang 2000er mehrere Titel (Thüringer Meister, Deutscher Meister) nach Ilmenau holen und verabschiedete sich 2004 umzugsbedingt vom Kickboxen und Yevgeniy konnte viele Erfolge in den Jahren 2005-2007 verbuchen. Gemeinsam stellte sich das Team mit der Unterstützung von Freunden und Trainingskameraden der Herausforderung der von der Kampfsportschule Berk und der Thüringer Sparte der World Association of Kickboxing Organizations durchgeführten Veranstaltung. Die Meisterschaft verlief trotz der über 100 Kämpfer sehr gut organisiert und flüssig ab. Einen Dank an die Kampfsportschule Berk und alle ihre Helfer, die das möglich gemacht haben.

 

Gleich zum ersten Match des Tages musste René im Schwergewicht (über 94kg) im Halbfinale antreten. Er und sein Gegner vom Knox Gym Mühlhausen schenkten sich nichts, doch die höhere Trefferanzahl von René's Kicks, insbesondere zum Kopf des Gegners, brachten am Ende den Vorsprung zum Sieg. Im Finale stand René einem von Deutschlands besten Amateur-Kickboxern in dieser Disziplin gegenüber. Allen war klar, dass der Kämpfer vom MAT-Geiseltal aus Sachsen-Anhalt mit seiner Beweglichkeit, Schnelligkeit sowie seinen exzellenten Kicks und 15kg höherem Gewicht überlegen ist. So war die Strategie im Box-Nahkampf Druck aufzubauen und zu punkten und Distanzangriffe über Ausweichtechniken und Sprungkicks zu kontern. Am Ende der dritten und letzten Runde zeigte der Bildschirm in den letzten 15 Sekunden ein Unentschieden an. Unter enormer Anfeuerung der Zuschauer gaben beide Kämpfer nochmal alles und René konnte sich einen leichten Vorsprung zum Sieg erkämpfen.

Als nächster musste Yevgeniy in der Gewichtsklasse -94kg auf die Kampffläche. In einem souverän geführten Kampf zeigte er sein ganzes Können und konnte über perfekte Kombinationen aus Box- und Kicktechniken deutlich mehr Treffer landen als sein Gegner aus Bad Langensalza. Im Finale stand er nun einem Kämpfer der Kampfsportschule Berk gegenüber. Auch dieses Finale war wie das davor ein Kopf an Kopf Rennen zweier erstklassiger Kickboxer. Während Yevgeniy bis zur dritten Runde knapp vorn lag, konnte sein Gegner sich zum Ende hin immer besser anpassen. Yevgeniy setzte viel auf Ausweichtechniken durch seine gute Beweglichkeit im Oberkörper, doch sein Gegner schaffte es irgendwann die Bewegungen vorauszuahnen und traf immer öfter. Trotz dass Yevgeniy weiterhin sehr gut dagegen hielt lag er am Schluss nach Punkten knapp hinten. Eine ausgezeichnete Leistung beider Kämpfer, die beide den Sieg verdient hätten.

Als dritter startete Paul in der Gewichtsklasse -84kg. Paul ging von Anfang an in die Offensive und zeigte was er am besten kann - boxen. Mit fast Lehrbuch-artiger Ausführung traf er extrem schnell und oft. Auch seine Deckungsarbeit war so gut, dass sich René und Yevgeniy durchaus etwas abschauen könnten. Bei den Kicks war sein Gegner überlegen und nutzte dies auch immer wieder aus indem er versuchte Paul auf Distanz zu halten, um ihn nicht mit den Armen erreichen zu können, und zu klammern wenn Paul die Distanz überwinden konnte. Taktisch war das eine sehr gute Leistung, der Paul sich schlussendlich geschlagen geben musste.

Erik kämpfte als letzter Ilmenauer sowohl in der Herren-Klasse -74kg als auch bei den Junioren unter 19 Jahren. Bei den Herren schied er leider in der Vorrunde aus. Er ging zwar immer wieder in die Offensive und zeigte gute Boxkombinationen. Doch sein Gegener schaffte es sehr oft sich dem Nahkampf zu entziehen und im Ausweichen Gegentreffer zu landen. Bei den Junioren stand Erik im Finale. In diesem Kampf war er von Anfang an konzentrierter und konnte seinen Gegner besser kontrollieren. Er steigerte das Tempo der Techniken und kombinierte die Boxtechniken vor allem gegen Ende hin auch mit Kicks. Einzig auf die Doppelkicks seines Gegner, die ohne abzusetzen zum Körper und anschließend zum Kopf kamen, konnte er sich nicht richtig einstellen und wurde auf diese Weise oft getroffen und der Sieg ging dadurch an seinen Gegener.

Im Ergebnis hat Ilmpower im Kickboxen nun 2016 wieder einen Thüringer Meister und zwei Thüringer Vize-Meister. Großen Respekt an alle, insbesondere Paul und Erik, die sich im Vergleich zum letzten Wettkampf erheblich gesteigert haben! Und ein Dankeschön an die mitgereisten Unterstützer, Stefan als Trainer und an die Trainingskameraden und -kameradinnen. Die Einzelleistungen im Kampf sind immer das Ergebnis eines gesamten Teams und das Kickboxteam von Ilmpower hat noch viel Potential.

 9. Rhön-Werra Fight Cup

 

Am 14.02.2016 war es soweit - nach 4 Jahren ohne Wettkampfteilnahme gab es geballte (Ilm-)Power beim diesjährigen Rhön-Werra Cup im Kickboxen, veranstaltet von der Kampfsportschule Berk und der WAKO, dem Bundesfachverband für Kickboxen. Erik Ott, Gino Kießling, Michael Marass, Paul Menzel und Philipp Loth gaben ihren Wettkampf-Einstand und hielten "die Fahne" vom Kampfsportzentrum Ilmpower e.V. zusammen mit ihrem Trainer Stefan Kister hoch. Dieser wurde unterstützt von den beiden "alten Hasen" Andreas Hoyer und René Schabacker, wobei letzterer ursprünglich auch beim Wettkampf starten wollte, aber durch eine Erkältung absagen musste. Zusammen mit dem Wettkampfteam reisten auch Trainingskameraden, Freunde und Eltern zur Unterstützung mit an, um ordentlich anzufeuern und moralisch zu stützen.

So groß die Motivation anfangs auch war, wurden gleich zu Beginn die Nerven aller stark strapaziert. Selbst drei Stunden nachdem die Gewichtsklassen und alle Startvoraussetzungen geprüft waren, gab es noch keinen einzigen Kampf. Die Ursache - Technikversagen. Was war los? Um die Abläufe auf Wettkämpfen schneller organisieren und hinterher Ergebnisse einfacher festhalten zu können, wurde der komplette Prozess von der Anmeldung über die Durchführung bis zur Ergebnismeldung Computer-gestützt umgesetzt. Doch die Datenbank verweigerte den Dienst. René Schabacker - vom Beruf Wirtschaftsinformatiker - wurde um Hilfe gebeten und hatte schlußendlich die rettende Idee, so dass die ersten Kämpfe nach einer weiteren halben Stunde dann wie geplant beginnen konnten.

 

Als erster Ilmenauer musste nun Gino auf die Kampffläche. Von Anfang an ging er in die Offensive und setzte die gelernten Techniken konsequent um. Leider konnte sich sein Gegner im Laufe des Kampfes immer besser anpassen und konnte am Ende seine Erfahrung aus mehreren bundesweiten Turnieren nutzen, um mehr Treffer zu landen als Gino. Ähnlich erging es Erik, der den ganzen Kampf über die schlechte Deckung seines Gegners ausnutzte und über sehr gute Boxkombinationen im In-Fight viele Punkte erzielte, sich am Ende aber geschlagen geben musste, da sein Gegner in der Rückwärtsbewegung immer wieder mit guten Kicks zum Körper und zum Kopf traf.

 

Den womöglich härtesten Kampf musste anschließend Paul bestreiten. Trotz dass es sich um einen Leichtkontakt-Wettkampf handelte, griff sein Gegner mit voller Härte an. Paul hielt dagegen, versuchte aber immer wieder Ruhe in den Kampf zu bringen. Hier kam es auch zur schlechtesten Kampfrichterleistung des Turniers. Neben anderen Fehlentscheidungen verteilte die Hauptkampfrichterin an beide mehrere Ermahnungen wegen übertriebener Härte und zog am Anfang der zweiten Runde beiden Kämpfern eine Rundenwertung ab. Sie brachte den Kampf aber nicht den Regeln entsprechend unter Kontrolle. Das Highlight des Kampfes war ein perfekter Frontkick von Paul, mit dem er seinen Gegner rückwärts stieß und zu Fall brachte. Trotz der Kampfrichter-Fehlleistung war dieser Kampf für die Zuschauer vermutlich am spektakulärsten, was anschließend mit großem Applaus honoriert wurde.

In der nächst höheren Gewichtsklasse musste Philipp gegen wesentlich größere Gegner antreten. Doch genau das nutzte er aus und zeigte wie Erik sein boxerisches Können im In-Fight. Im Laufe seiner Kämpfe konnte er sich noch steigern und landete nach energischer Aufforderung durch seine Trainer mehr zu kicken sogar Kopftreffer mit den Beinen, was durch ein Raunen im Publikum hörbar für Überraschung sorgte.

 

Als letzter Kämpfer musste Michael antreten. In einem Kampf der Kolosse trat er mit seinen 114kg gegen seinen 115kg schweren und größeren Gegner an. Auch hier wurde von Anfang die Stärke aller Ilmpower-Kämpfer deutlich - die sehr gute Deckungsarbeit und das boxerische Können. Michael konnte fast alle Angriffe den ganzen Kampf über abblocken. Was ihn den Sieg kostete war letztendlich nur, dass er zu spät die Offensive ergriff, um selbst noch mehr zu punkten.

Insgesamt muss man sagen, dass Ilmpower sich mit 4 Silbermedallien und 1 Bronzemedallie sehr gut präsentiert hat. Der eigentliche Erfolg liegt aber darin, dass keiner aufgegeben hat und die im Training angeeigneten Fähigkeiten in dieser vollkommen neuen, ungewohnten Situation angewendet hat. Das Gefühl und der psychische Druck während eines Kampfes lässt sich schwer mit Worten beschreiben. Auch die körperliche und geistige Anstrengung während der "paar Minuten" ist für Aussenstehende schwer nachvollziehbar. Aber eins muss gesagt werden: Die Leistung der Kämpfer verdient Respekt und als Trainer kann Stefan auf seine Kämpfer und auf sich selbst stolz sein.

Archiv

2012-10-21 Thüringenmeisterschaft des TKBV e.V. im Kickboxen
Thueringenmeisterschaft_2012_Kickboxen.p[...]
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2012-10-20 Trainerweiterbildung im Ki Tai Jutsu
Trainerweiterbildung im Ki Tai Jutsu 20[...]
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2012-10-19 KTJ Gürtelprüfung in Dachwig
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2012-10-09 Vereinshighlight
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